• Hannah MayLou

7 Tipps für besseren Sex

Warum sagst du deinem Partner* nicht was du dir wünscht?


Du hast Angst vor der Reaktion deines Partners wenn du deine Wünsche ansprichst und möchtest ihn nicht verletzen? Du weißt nicht wirklich wie du das Thema ansprechen sollst oder bist dir selbst unsicher darüber was dir gefällt?


Sex der deinen Wünschen nicht entspricht, kann frustrierend und lusttötend sein, deshalb teile ich hier meine 7 Tipps für besseren Sex:




1. Herausfinden was dir gefällt.

Euer Sex macht dir keinen Spaß aber du weißt selbst nicht wieso?


Auch wenn es uns Spielfilme, Liebesromane oder Pornos vielleicht suggerieren, ist es für unseren Partner nicht möglich intuitiv zu wissen, was dir gefällt. Vor allem wenn du es selbst vielleicht gar nicht weißt. Hier musst du erst einmal herausfinden was du gerne hast und was dir eher nicht gefällt.


Masturbieren ist dafür besonders wichtig damit du deine Bedürfnisse selber erforschen kannst.



2. den Partner* verletzen

Du hast Angst deinem Partner das Gefühl zu geben, dass er im Bett nicht gut genug ist? Angst sein Ego zu verletzen oder dich sogar im schlimmsten Fall zu verlassen?


Das du deine Bedürfnisse aussprichst und zu ihnen stehst, zeigt von Stärke und wenn das für deinen Partner* ein Grund ist dich zu verlassen, dann hat er dich ganz einfach nicht verdient!


Sex soll für alle Beteiligten schön sein und jeder möchte sein Gegenüber angemessen befriedigen! Daher ist die Aussprache deiner Bedürfnisse für beide Partner besonders wichtig!

3. der richtige Zeitpunkt

Wann spricht man das Thema am Besten an? Während dem Sex, nach dem Frühstück oder gar auf einer langen Autofahrt?


Der Zeitpunkt für so ein heikles Gespräch ist neben der richtigen Wortwahl ausschlaggebend. Für so eine Konversation muss man sich Zeit nehmen und man kann sie nicht irgendwo zwischen Tür und Angel führen.


Deshalb empfehle ich dir, einen ruhigen Zeitpunkt abzuwarten in dem ihr beide entspannt seid und euch wirklich aufeinander konzentrieren könnt. Das kann bei einer gemütlichen Tasse Tee sein, beim abendlichen kuscheln oder auch nach dem Sex wenn beide entspannt sind.

4. konstruktive Kritik

Du bist sexuell frustriert und hast das Gefühl dein Partner geht überhaupt nicht auf dich ein?


Jetzt ist es wichtig kühlen Kopf zu bewahren, in der Konversation sachlich zu bleiben und seinem Partner nichts an den Kopf zu werfen, denn das vergrault ihn nur.


Versuch es lieber mit konstruktiver Kritik und "Wünschen" anstelle von Forderungen.

Beispielsweise: "Ich finde unseren Sex wirklich schön, aber ich würde mir wünschen, dass wir XY vielleicht mal ausprobieren.", "Ich finde es wirklich angenehm, dass du XY machst, aber manchmal ist mir das etwas zu schnell und ich würde mir wünschen, dass du es einmal sanfter probierst.", "Ich habe neulich gesehen, dass es XY gibt und ich würde das gerne einmal gemeinsam mit dir ausprobieren."


So nimmt dein Partner deine eigentlichen "Forderungen" viel lieber an und sieht sie eher als Chance anstelle von Kritik.

5. Berührungen

Du fühlst dich nicht wohl dabei mit deinem Partner über deine sexuellen Wünsche zu sprechen und möchtest es zuerst einmal langsam angehen?


Anfangs kann es schwierig sein über solche intimen Themen zu sprechen, jedoch ist es für eine funktionierende Beziehung essentiell.


Dennoch kannst du vor einem Gespräch versuchen deinem Partner mit Hilfe von Berührungen zu zeigen was du möchtest. Wenn dein Wunsch zum Beispiel härterer Sex ist, kannst du seine Hand an eine Stelle führen und fester Zupacken. So zeigst du ihm, dass dir das gefällt.


Deine Wünsche nur durch Berührungen zu zeigen, kann allerdings manchmal schwierig sein, vor allem wenn es sich um bestimmte Bewegungen handelt. Hier eignet sich ein Gespräch natürlich besser.

6. Kritik

Dein Partner macht alles falsch?


Natürlich macht unser Partner* nicht immer alles richtig, obwohl er es wirklich versucht. Manchmal können Berührungen weh tun oder sind unangenehm. Auch hier ist es sehr wichtig, dass du klar kommunizierst, dass dir das nicht gefällt.

Denn wenn du das nicht sagst, wird er es weiterhin tun im Glauben dich zu befriedigen und du tust euch beiden damit nichts gutes.



7. Loben

Lobst du deinen Partner auch?


Genauso wie Kritik wichtig ist, spielt das anschließende Lob ebenfalls eine entscheidende Rolle. Durch das Loben schaffst du es, dass es keine einmalige Aktion war, sondern sich dein Partner auch langfristig mehr bemüht.


Wenn er eine Bewegung macht die dir gefällt, kannst du ihm das zeigen. Oder ihm danach sagen, dass du das sehr schön fandest. So wird er in seinem Tun bestätigt und merkt auch was dir gefällt.



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